Wussten Sie, dass…

in Deutschland jedes Jahr ca. 150 Millionen Schokonikoläuse für die ganze Welt hergestellt werden? Und die meisten davon in Alufolie eingewickelt sind?

Jedes Jahr werden in Deutschland zahlreiche Weihnachtsmänner und Nikoläuse aus Schokolade hergestellt und in die ganze Welt exportiert. Um diese optimal zu schützen, werden viele davon in Aluminium eingewickelt. Die Verpackung verhindert, dass Bestandteile der Druckfarbe und andere Substanzen von außen nach innen dringen. Zudem schützt sie die Schokolade vor Licht und sichert so die Qualität.

Die ersten Weihnachtsmänner aus Schokolade sollen um 1820 hergestellt worden sein. Damals stellten Konditoreien diese aus massiver Schokolade her. Die bekannte Hohlform wurde erst ca. 20 Jahre später entwickelt und ist bis heute die gängigste Variante, um die Schokolade in die richtige Form zu bringen.

Noch heute ist die Herstellung des Schokoladenweihnachtsmannes ein umfangreiches Verfahren. Circa 24 Stunden werden benötigt, um einen Weihnachtsmann inklusive der Verpackung zu fertigen. Die Aluminiumfolie hat sich dabei als „Bekleidung“ etabliert. Neben den schützenden Eigenschaften ist sie formstabil und passt sich an den Konturen der Schokolade perfekt an. Zudem ist Aluminium eines der nachhaltigsten Metalle der Erde, da es ohne Qualitätseinbußen recycelt werden kann – und das mit nur 5 % der ursprünglich aufgewendeten Energie.

Ca. 75 % des jemals hergestellten Aluminiums sind noch heute im Umlauf und auch der Schokoweihnachtsmann trägt hierzu bei. So ist es möglich, dass aus der Aluminiumbekleidung der Nikoläuse im nächsten Leben sogar Strangpressprofile oder Aluminiumbusklappen werden.